Zur Geschichte der Strother Salatkirmes
Im Korbacher Ortsteil Strothe wird in diesem Jahr die 359. Salatkirmes gefeiert !
Jedes Jahr Anfang Mai herrscht für die rd. 285 Einwohner des Korbacher Ortsteiles Strothe an drei Tagen förmlich der Ausnahmezustand, dann nämlich wird von Samstag bis Montag die traditionsreiche Strother Salatkirmes im Festzelt und der angrenzenden, urigen Festscheune gefeiert.
In diesem Jahr findet die Salatkirmes bereits zum 359. Mal statt und nahezu die gesamte Dorfgemeinschaft wird vom 9. - 11. Mai 2011 auf den Beinen sein und ausgelassen mit den Gästen Kirmes feiern. Insbesondere die ausrichtenden Kirmesburschen & Mädchen Strothe, der Festwirt „Heiko Homburg“ und die Landfleischerei Kesting hoffen auf zahlreiche Gäste und eine ebenso gute Stimmung wie in den vergangenen Jahren.
Zur Geschichte der Strother Salatkirmes:
Der Ursprung der Salatkirmes liegt im Jahre 1652 und ist auf die Einweihung der Strother Kirche zurückzuführen. Die Bezeichnung „Salatkirmes“ entstand aus der ursprünglichen Kirchmesse und der Erntezeit des Kopfsalates, der auch heute noch als Kopfschmuck für die Kirmesmutter während des traditionellen Festzuges dient, an dem sich alle örtlichen Vereine und Gruppen beteiligen..
Verantwortlich für die Durchführung der Strother Salatkirmes sind nach alter Sitte die noch ledigen Burschen des Ortes. Der älteste dieser Burschen ist jeweils für ein Jahr der „Kirmesvater“, der die dreitägige Veranstaltung leitet. Nach dem Jahr als „Kirmesvater“ scheidet der Bursche bei den Kirmesburschen aus. Als Ehrendame steht ihm während der Festtage die Kirmesmutter zur Seite, die zum Höhepunkt des Festes, nach Abschluss des Festumzuges am Sonntagnachmittag, die silberne Burschenkette vom Kirmesvater des Vorjahres an den Kirmesvater des aktuellen Jahres überreicht.